How To Write About 1,000 Words A Day?

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Eine Frage über die ich sehr oft im Internet stolpere ist: Wie man über 1,000 Wörter an einem Tag schreiben kann oder es sogar schaffen kann täglich über 1,000 Wörter für seinen Roman zuschreiben? Die Antwort scheint eigentlich ganz simpel zu sein, doch wenn sie doch so simpel ist, warum wird sie immer wieder aufs Neue gestellt und wie kommt man endlich zu diesem Ergebnis?


1. Planen, planen, planen

Um erfolgreich zu sein muss man einige organisatorische Dinge im Vorfeld erledigen, es muss dir klar sein um was es sich handeln soll in deinem Roman und in welchem Genre du dich befindest. Zudem wer ist dein Publikum, in welcher Altersgruppe befindet sich dieses und welche Sprache verwendest du? Welche Erzählperspektive wählst du und vor allem, ob du auch gut aus dieser Erzählperspektive erzählen kannst ist sehr wichtig. Du solltest eine Perspektive wählen aus der du berichten kannst, es bringt dir nichts wenn du für einen Liebesroman die neutrale Erzählperspektive wählst oder auch die auktoriale und diese gar nicht richtig beherrschst. Was macht deine Charaktere aus, welche Eigenschaften haben sie, welche Schwächen und Stärken? Was ist dein Grundkonflikt und welche Probleme bringt dieser mit sich mit? Wie will dein Hauptcharakter diesen Konflikt lösen, mit wessen Hilfe will er diesen Konflikt lösen? Arbeite alles feinsäuberlich aus. Du kannst mit Stichpunkten arbeiten oder sogar ganz grob vorskizieren was in jedem deiner Kapitel passieren muss, so hast du einen besseren Überblick und kannst dich sofort dem Schreiben widmen.

2. Zeit zum Schreiben!

Sobald du alles geplant hast kannst du die Finger knacken lassen und in die Tasten hauen oder auch die Schreibfeder schwingen. Schreibe einfach drauf los und lege deine bereits ausgearbeiteten Extras, die obengenannte Vorarbeit wie den Grundriss deines Charakters und die Stichpunkte, darüber was in deinem Kapitel passieren soll in deine Nähe, damit du besser und schnell darauf zurückgreifen kannst. Versuche ohne groß darüber nachzudenken einfach zuschreiben, später kannst du dich dann auch dem Überarbeiten widmen. Zudem solltest du versuchen deinen Schreibfluss nicht zu unterbrechen, durch Ablenkungen wie Handy oder Kinder. Du solltest dir deine Zeit zum Schreiben dann nehmen, wenn deine Kinder zum Beispiel schlafen oder in der Schule sind und dein Handy einfach mal für eine oder zwei Stunden auf stumm stellen oder gar soweit weg wie nur möglich von dir weglegen. Nutze diese Zeit der Kreativität nur für dich.

3. Umgebung

Die Umgebung, spielt eine wichtige Rolle, denn es sollte ein Platz sein an dem du besonders gut schreiben kannst. Sei es im Garten unter dem Sonnenschirm oder sogar ganz einfach und klassisch am Schreibtisch mit einer Tasse Kaffee. Das wichtigste hierbei ist, dass du dich wohl fühlst und deiner Fantasie freien Lauf geben kannst. Du kannst sogar dir einige kleine Naschereien daneben stellen, wenn du so einen kleinen Ansporn bekommst, wie Schokolade, Kakao oder auch getrocknete Äpfel. Wenn du ein Mensch bist der nur in Ruhe arbeiten kann dann solltest du dir auch dementsprechend eine ruhige Umgebung suchen mit viel Licht. Wenn dich jedoch Musik inspiriert und du hast keinerlei Probleme zu schreiben, wenn diese im Hintergrund läuft, dann solltest du auf jeden Fall welche anmachen. Versuche deinen eigenen kreativen Ort zu kreieren, an dem du richtig kreativ werden kannst. Gehe auf deine Bedürfnisse ein.

4. Rhythmus

Um es zu einer Angewohnheit zumachen, solltest du dementsprechend auch jeden Tag zur gleichen Uhrzeit schreiben. Sowie dein Wecker um 7:00 Uhr in der Früh klingelt und du dich dann aus dem Bett quälst, so solltest du dann dementsprechend auch um 19:00 Uhr schreiben, natürlich kannst du jede beliebige Uhrzeit wählen, doch sollte es immer die gleiche sein, sodass es zu einer alltäglichen Routine wird. Du kannst sogar unter der Woche zum Beispiel um 20:00 Uhr schreiben und am Wochenende früher damit anfangen. Das obliegt ganz dir.

5. Korrektur

Es gibt zwei Varianten die du unter diesem Punkt anwenden kannst. Wenn du Lust und Laune hast und auch die Zeit dafür, kannst du nachdem du fleißig geschrieben hast deinen Text sofort lesen und korrigieren. Was ich jedoch empfehlen würde wäre, wenn du den Text einige Tage ruhen lässt und ihn dir dann erst durchliest, denn dann filtert man Dinge raus die einem sicherlich nicht sofort beim Korrigieren aufgefallen wären und zudem vielleicht fällt dir die ein oder andere Formulierung ein, die du ergänzen kannst, wie du etwas noch besser beschreiben oder formulieren könntest. Oft wird gesagt dass man den gerade geschriebenen Text liegen lassen soll, weil man eine Art „Tunnelblick“ hat. Man konzentriert sich nur auf das gerade geschriebene, auf die gerade geschriebene Szene und nicht auf die Aspekte die man eventuell noch gut mit einfügen könnte, um die Szene noch besser und authentischer zu gestalten.

6. Programme

Ein heiß diskutiertes Thema ist auch immer wieder das Programm mit welchem man schreiben muss oder sollte. Jeder Autor, Schreiber, Texter etc. Hat sein ganz eigenes Programm mit welchem er klar kommt. Einige Schreibprogramme sind:
yWriter5
Jer’s Novel Writer
Scrivener
Papyrus
WriteWay
Welches du wählen möchtest, liegt ganz bei dir. Du solltest eines wählen welches für dich am bequemsten ist und mit welchem du gut klar kommst. Ich persönlich nutze keines von den obengenannten, weil ich Word einfach ganz klassisch gut finde. Möglicherweise werde ich gerade von einigen Autoren gesteinigt, denn oft wird dieses Programm als großes fettes No Go gesehen, doch bevorzuge ich es durch das einfache bedienen trotzdem.

Hat dir der Artikel geholfen deine 1,000 Wörter zuschreiben? Dann lasse es mich wissen, auch dann wenn du einige Anregungen hast.

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