Buch Rezension: Der weite Himmel von Nora Roberts

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Der weite Himmel ist mir durch Zufall in die Hände gefallen und das erste was ich komischerweise Ansprechend fand, war das Cover. Zwar stehe ich nicht wirklich auf dieses ganze Country Zeug, doch irgendetwas hatte es. Als ich mir dann den Klappentext durchgelesen hatte, wusste ich dass dieses Buch vermutlich gut sein wird. Und hier verrate ich dir warum.


Titel: Der weite Himmel (Original Titel: Montana Sky)
Genre: Roman / Thriller
Autor: Nora Roberts
Sprache: Deutsch (original Sprache: Englisch)
Umfang: 559 Seiten
Preis: 5,00€


Inhalt

Liebe, Krimi, Spannung, Tierfreunde und Landschaftsliebhaber, hier kommt jeder auf seine Kosten. Denn Roberts erzählt nicht nur über das traurige Schicksal des Jack Mercys sondern auch eine wunderbare und unterhaltsame Geschichte zwischen den drei Schwestern. Unterschiedlicher könnte man wirklich nicht sein, denn diese scheinen sich wirklich bis auf den Tod nicht ausstehen können, doch das ändert sich nach und nach.

Klappentext
In seinem Testament hat der millionenschwere Farmer Jack Mercy verfügt, dass seine drei Töchter aus drei verschiedenen Ehen ein Jahr lang gemeinsam auf der Farm leben sollen, ehe sie sich ihren Erbteil verdient haben: Da ist zum einen die robuste Willa, die als einzige dort aufgewachsen ist; dann die smarte Tess aus Hollywood, die der Farm am liebsten den Rücken gekehrt hätte, aber dringend das Geld benötigt; und die zerbrechliche Lily, die nach einer gescheiterten Ehe dankbar das sich ihr bietende Refugium annimmt. Kaum haben sich die drei auseinander gewöhnt, werden sie von mysteriösen Anschlägen in Angst und Schrecken versetzt. Doch auch in Sachen Liebe geraten ihre Gefühle in Aufruhr…

Der erste Eindruck

Jack Mercys Tod änderte nichts an der Tatsache, dass er ein elender Hundesohn war.

Ein harter Einstieg will ich doch meinen, doch es wird einem so einiges klar und genau dieser Satz war meiner Meinung nach ein guter erster Satz, denn ich wollte sofort mehr erfahren, warum dieser Jack doch so ein Hundesohn war. Ich habe mich sofort in die Landschaft von Montana gestürzt und habe gelesen und gelesen.

Die Charaktere

Die Charaktere waren einfach nur unglaublich gut konzipiert. Denn unterschiedlicher hätten die drei Töchter von Jack Mercy wirklich nicht sein können.

Das dunkle Haar, das energische Kinn. Man sah sofort, dass es sich um Schwestern handelte, obwohl die drei sich noch nie begegnet waren.

Willa die ich auf der Farm mit ihrem Vater lebte und auch arbeitete, packte jeden Tag hart an. Sie scheute sich nicht vor Arbeit. Sie wird als jemand dargestellt der ständig nur Hosen und Hemden trägt, Dreck unter den Nägeln hat und der es nichts ausmacht sich schmutzig zu machen. Sie achtet nicht wirklich auf ihr Äußeres und lebt unter vielen Männern die auf der Range arbeiten.
Tess hingegen ist das typische Hollywood Girl. Sie ist ein kleines „Püppchen“ würde man sagen, achtete auf ihre Kleidung, geht gerne Shoppen, schminkt sich gerne, hat lackierte Fingernägel. Sie macht sich nicht gerne die Finger schmutzig und will der Farm nur den Rücken kehren, da das nicht ihre Welt ist.
Lilly, bei der die Ehe scheiterte, ist ein kleines Mauerblümchen. Hat Angst vor allem und jedem und ist zuerst in sich gekehrt. Sie wollte nur raus aus der Stadt und ihrem Ehemann entfliehen, der sie schlug.

Die Geschichte

Wie es nun mal das Schicksal so will verlieben sich diese drei Töchter in junge Farmer, auch hier wird es ganz romantisch und hitzig, denn die drei Liebesgeschichten, sind herzerwärmend zu lesen.
Doch handelt das Buch sich nicht nur um Liebe und die Beziehung der drei Töchter, sondern geschehen schreckliche Morde auf der Farm, die alle in Angst versetzen. Sehr spannend geschrieben und unerwartet wer der wirkliche Mörder ist.
Doch im Vordergrund steht eindeutig das Liebesspiel der jungen Töchter, das merkt man ganz offensichtlich.

Mein Fazit

Unglaublich spannend macht es Nora Roberts mit den Morden und zudem auch die Mischung aus den drei Liebesgeschichten im Roman ist eine gute und schöne Abwechslung. Am besten finde ich jedoch die Entwicklung der drei Schwestern. Denn wenn man den Anfang und das Ende vergleicht, sind diese wirklich nicht mehr wieder zu erkennen. Man kann sich gut in die jeweilige Person hineinversetzen und es hat einen sehr schönen Schreibstil. Die Geschichte ist gut aufgebaut und auch leicht verstehbar.

Von mir gibt es: 5 von 5 Sternen

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