The Bad Guy Antagonist

Wer kennt ihn nicht, den Bad Guy Antagonisten. Der Bad Boy, der ungezogene, der Fiese, qmztcx7rso5106666508641756150.pngJerk oder wie auch immer man ihn gerne nennen will. Es gibt einige Eigenschaften die den Bad Guy Antagonisten erst recht zu einem Bad Guy machen und in diesem Beitrag erkläre ich dir einige Interessante Dinge über ihn.

Inhalt:

1. Eigenschaften
2. Die Anziehung ist groß
3. Die inneren Werte zählen
4. Das Spiel mit dem Feuer
5. Man kann nicht alles im Leben haben
6. Schlussfrage


1. Eigenschaften

Der Bad Guy, der Bad Boy oder auch der Fiese hat einige bestimmte Eigenschaften, in den meisten Romanen. Hier sind die häufigsten Eigenschaften eines Bad Guys:
1. Er ist stinkreich oder auch unglaublich gierig
2. Er erhält unverdiente Belohnungen
3. Er ist nicht vertrauenswürdig
4. Er ist Sexistisch und Rassistisch
5. Er zeigt wenig Empathie
6. Er wirkt gefühlskalt
7. Er lügt um an seine Ziele zukommen
8. Er ist faul und lässt andere gerne die Arbeit machen
9. Er ist sehr Rollenorientiert
10. Er macht fiese Bemerkungen
11. Er mobbt andere körperlich oder auch verbal
12. Er ist Kontrollsüchtig
13. Er ändert oft seine Meinung
14. Er stellt gerne und oft eigene Regeln auf, hält sich aber nicht an seine eigenen Regeln
15. Er missachtet Regeln anderer
16. Er Rebelliert
17. Er spielt mit unfairen mitteln
18. Vertraut anderen nicht
19. Oft sehr oberflächlich
20. Oft genervt wenn man ihn etwas fragt
21. Lebt auf Kosten anderer
22. Reagiert oft patzig
23. Wiederspricht gerne
24. Stachelt andere Leute auf

Wenn man sich am Ende all diese Aufzählungen anschaut, dann kann man sagen, dass er im Großen und Ganzen ein ganz schön ungezogener Bengel ist- so würde meine Großmutter sagen. Aber warum wirkt er trotzdem so anziehend?

2. Die Anziehung ist groß

Ja, die Anziehung ist groß, denn in den meisten Romanen, Serien oder Filmen, fühlt sich nicht nur die Protagonistin von dem Bad Guy angezogen, sondern auch die Leser oder auch Zuschauer umschwärmen ihn buchstäblich. Denn seien wir Mal ehrlich, es ist schon irgendwie anziehend, wenn sich einer nicht dem System fügt. Einer die Regeln missachtet und auch mal aus der Reihe tanzt. Denn heut zu Tage sind wir alle wie Roboter, jeder fügt sich dem was der Oberste von ihm verlangt. Wenige wagen sich dem zu widersprechen oder auch zu wiedersetzen und vor allem anders zu sein.

3. Die inneren Werte zählen

Wenn man den Bad Guy, ganz neutral betrachten müsste und sein Verhalten analysieren müsste, würde man feststellen, dass sein Verhalten sich psychologisch auf ein Trauma zurückführen lassen sollte. Denn kein Mensch der eine liebevolle und erfüllte Kindheit hatte, würde sich dann gefühlskalt gegenüber anderen verhalten, Regeln missachten oder auch andere fertig machen, es sei denn es gibt ein Trauma. Auch in den meisten Büchern, Filmen und Serien, gibt es dann immer ein Traumatisches Erlebnis, welches das Leben des Bad Guys auf den Kopf gestellt hat und ihn dazu veranlasst sich so zu verhalten.

4. Das Spiel mit dem Feuer

Obwohl wir dieses Verhalten nicht tolerieren und es so unglaublich unverschämt finden und uns stundenlang über den Bad Guy aufregen könnten, zieht er einen Magisch an, wie einen Magneten. Er hat einen in seinen Fängen und spielt mit einem sein kleines Spielchen. Wie Katze und Maus. Doch warum genau, fühlen sich so viele von dem Bad Guy Antagonisten angetan? Ganz einfach. Die Gefahr zieht uns an, wenn etwas außergewöhnlich ist, wollen wir mehr darüber erfahren. Wir wollen unsere Neugier stillen und die Tatsache das der Bad Guy mehr als außergewöhnlich ist und wir uns nicht von ihm fernhalten können, obwohl wir so gerne wollen, führt dazu das wir uns angezogen fühlen. Er ist unberechenbar, denn oft tut er das unerwartete, sei es ein Kompliment, was aus seinem Munde kommt oder auch einfach das unerwartete an die Wand drücken. Er weiss oft wie er seinen Charme einsetzen muss, welche Knöpfe er drücken muss, damit man ihm vollkommen verfällt.

5. Man kann nicht alles haben im Leben

Oft ist es so, dass die Protagonistin den Bad Guy vollkommen umändern will und sich damit dann ein Konflikt entwickelt. Verständlich, auf der einen Seite, denn sein Verhalten kann man nicht immer tolerieren und nicht jeder tut es auch. Doch der Bad Guy ist kein Hauskätzchen, er ist eher ein starrsinniger und sturer Bock, der sich schwer von seinem Weg oder einer Entscheidung abbringen lässt. Und im Endeffekt ist es am Ende immer das gleiche, die Protagonistin schafft es aus dem Bad Guy ein harmloses Kätzchen zu machen, denn er ist bereit, all seine Fehler, all seine Dämonen nur für die eine über Bord zu werfen.
Aber jetzt seien wir mal ehrlich, wärst du der Bad Guy, hättest ein unglaubliches Trauma in deiner Vergangenheit durchlebt und würdest dich genauso aufführen wie in der Aufzählung, würdest du all deine Dämonen plötzlich einfach so über Bord werfen?

6. Schlussfrage

Wie empfindest du den Bad Guy Antagonisten? Bist du jemand der ihm verfällt oder vielleicht sogar jemand der in unglaublich abstoßend findet?

Eine Antwort auf „The Bad Guy Antagonist

  1. Ein Antagonist ist ebenso ein Held, nur aus einer anderen Perspektive. Nachvollziehbare Widersacher sind keine traumatisierten Ekel, sondern verfolgen Pläne, die nicht weniger verständlich sein sollte, als die des strahlenden Helden – der Unterschied ist, wie bereits erwähnt, nur der Blickwinkel.

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