Ein milder Wintertag by Annette von Droste-Hülshoff

An jenes Waldes Enden,
wo still der Weiher liegt
und längs den Fichtenwänden
sich lind Gemurmel wiegt;

wo in der Sonnenhelle,
so matt und kalt sie ist,
doch immerfort die Welle
das Ufer flimmernd küsst.

Wenn ich den Mantel dichte
nun legen übers Moos,
mich lehnen an die Fichte
und dann auf meinem Schoß.

Gezweig‘ und Kräuter breiten,
so gut ich’s finden mag:
Wer will mir’s übel deuten,
spiel ich den Sommertag?

Und hat Natur zum Feste
nur wenig dargebracht:
Die Luft ist stets die beste,
die man sich selber macht

#Neuzugang: September/ Oktober

Der Oktober hat mir einige Neuzugänge gebracht, da ich die letzten Monate ohne Internet auskommen musste, dachte ich mir stöbere ich einfach durch die Regale der Einkaufszentren und belohne mich mit ein paar hübschen Büchern, die ich euch nun vorstellen möchte.

Buch Rezension: After Passion von Anna Todd

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Das Buch After Passion steht nun mittlerweile seit einigen Jahren im meinem Bücherregal, ich hatte es angefangen zu lesen, doch richtig beendet hatte ich es offen gestanden nie. Bis zu dem Zeitpunkt als plötzlich ein mega Hype um dieses Buch gemacht wurde, da der Film dazu erschienen ist.

How to write a realistic romance?

Ich bin mir meiner Seele
In deiner nur bewußt,
Mein Herz kann nimmer ruhen,
Als nur in deiner Brust!
Mein Herz kann nimmer schlagen
Als nur für dich allein.
Ich bin so ganz dein eigen,
So ganz auf immer dein

 – Theodor Storm –

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Die Liebe ist das wohl häufigste Thema was in Filmen, Büchern, Serien und Songs angesprochen wird, doch die Liebe ist gar nicht so einfach. Vor allem eine realistische Romanze zu schreiben, ist manchmal äußerst anstrengend.
Die Aura, die Gefühle, das Handeln. All das muss stimmen. Auch die Charaktere müssen miteinander interagieren können. Denn dein Ziel als Verfasser ist es das deine Leser die Gefühle, die Gedanken nachvollziehen können. Dass sie sich darüber freuen oder weinen. Dass sie sich an einigen Stellen sogar denken: „Gott ist das süß.“ Oder „Ich schmelze förmlich dahin.“

An einem Sonnenmorgen – Theodor Fontane

An einem Sommermorgen
da nimm den Wanderstab,
es fallen deine Sorgen
wie Nebel von dir ab.

Des Himmels heitre Bläue
lacht dir ins Herz hinein
und schließt, wie Gottes Treue,
mit seinem Dach dich ein.

Rings Blüten nur und Triebe
und Halme von Segen schwer,
dir ist, als zöge die Liebe
des Weges nebenher.

So heimisch alles klingt
als wie im Vaterhaus,
und über die Lerchen schwingt
die Seele sich hinaus.