Mein  sensibles Herz

Ich hielt ihre Hände
Und ihre Augen sprachen Bände
Die Hände kalt und rau
Ja, sie war eine hübsche Frau
Was wohl diese Hände alles Taten
Ließ mich nur dahin raten
All die schwere Arbeit die die vollziehen mussten
Nun dies alle doch wussten
Viel Lebenserfahrung hatte sie
Und mein Bewusstsein nur danach so schrie
Denn zu gern würde ich davon erfahren
Von den Gefahren
Konnte sie mich zwar nicht bewahren
Aber ich in meinen jungen Jahren
War nichts im Gegensatz zu ihr
Und mich erneut packte die Gier
Gern wollt ich sie fragen: Wie es war?
Jedoch lag sie da, starr
Sie starrte an die Decke
Und ich hätt mich verkriechen in die Ecke
Am liebsten hätte ich an ihr gerüttelt
Und geschüttelt
Doch das alles brachte nichts
Denn der Ausdruck des Gesichts
Blieb immer gleich
Und ich mich deshalb leise aus dem Zimmer Schleich
Ein letztes Mal schaute ich zurück
Und das mit Glück
Die Augen voll Tränen stand ich nun da
Denn das alles geschah
Viel zu schnell
Nun so war es prinzipiell
Ich drehte mich um und schloss die Tür
Und es mir doch die Kehle zu Schnür
Schwer schluckte ich denn Kloß runter der dich in meinem Hals Gebiet hat
Denn ich war platt
Es belastete mich sehr
Denn das alles war für mein sensibles Herz zu schwer.

 

Verfasst am 04. Mai. 2016

Sommer by Ludwig Strunz

Passend zur Hitze ein kleines Gedicht zum Sommer.

So wohlig warm die Sonne scheint
Vom Himmel blau und weiß
Kein trübes Wölkchen Regen weint
Es ist heut ganz schön heiß.

So zeigt der Sommer sich nun endlich
Gewartet haben wir lang auf ihn
Auch wenn die Hitze ist befremdlich
Und uns so manchmal zwingt auf Knien.

Die Wärme lasst uns still genießen
Auf lebt der Geist voll Lebenslust
Verbrannte Erde lasst uns gießen
Damit die Schönheit nicht wird zum Frust

So wärmt die Sonne uns’re Seelen
Wir freuen uns an der Natur
Nun müssen wir uns nicht mehr quälen
Nur noch genießen das Leben pur.

A Pack of lies

Verwundet und Gebrochen

So hatten wir das ganze nicht besprochen

Die Wunden in meiner Seele

Ich diese auch nicht mehr zähle

Zu viele sind es

Und ich das alles in mich hinein fress

Denn einen anderen Ausweg gibt es nicht

Ein Gefühl als ob man mir ein Messer ins Herze sticht

Mein Herz- es blutet

Dies doch niemand vermutet

Denn die Maske die ich auf habe

Und ich mein wahres Gesicht nicht zu zeigen wage

Drum tretten sie auf mir herum

Und ich nur bleibe stumm

All denn schmerz lass ich über mich ergehen

Denn das alles muss man nicht verstehen

 

 

 

Verfasst am 03. Juli. 2016