Buch Rezension: After Passion von Anna Todd

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Das Buch After Passion steht nun mittlerweile seit einigen Jahren im meinem Bücherregal, ich hatte es angefangen zu lesen, doch richtig beendet hatte ich es offen gestanden nie. Bis zu dem Zeitpunkt als plötzlich ein mega Hype um dieses Buch gemacht wurde, da der Film dazu erschienen ist.


Titel: After Passion
Genre: Erotischer (Frauen) Roman
Autor: Anna Todd
Sprache Deutsch (Original Sprache: Englisch)
Umfang: 701 Seiten
Preis: 12,99€


Inhalt

Klischees und jede Menge Sex sind der Nährboden dieses Romans, denn das Good Girl Tessa Young trifft auf den Bad Boy Hardin Scott. Dem sie augenblicklich verfällt. Eine Geschichte voller Schmerz, Verlangen und Begierde. Und jeder MENGE Streitereien

Klappentext
Tessa Young ist attraktiv und klug. Und sie ist ein Good Girl. An ihrem ersten Tag an der Washington State University trifft sie Hardin Scott. Er ist unverschämt und unberechenbar. Er ist ein Bad Guy. Er ist genau das Gegenteil von dem, was Tessa sich für ihr Leben wünscht. Doch er ist sexy, gutaussehend und zieht Tessa magisch an. Sie kann nicht anderes. Sie muss ihn einfach lieben. Und sie wird nie wieder die sein, die sie einmal war.

Der erste Eindruck

Das College schien immer so wichtig zu sein, als würde es über den Wert und die Zukunft eines Menschen entscheiden.

Ein wahres Wort hat da die Todd geschrieben, denn in dem Moment wusste ich genau wovon sie sprach und auch wie es ist ein kleiner Skeptiker zu sein. Einer der sich darüber aufregt, dass Menschen nach ihren Schulnoten eingestuft werden und bewertet werden. Denn im Grunde genommen, sagt das nicht immer unbedingt aus ob jemand intelligent ist. Was vermutlich auch der Grund ist weshalb ich das Buch anfing zu lesen, abgesehen von dem Cover, welches komischerweise mein Interesse geweckt hatte. Ich war gespannt drauf, ob die liebe Tessa sich brav an ihre Ziele und Pläne für die Zukunft hält oder aber, ob sie ihr eigenes Ding macht und sich weiterentwickelt.

Die Charaktere

Die Charaktere, worunter da Tessa Young und Hardin Scott fallen und auch einige Freunde der beiden, sind unterschiedlicher denn je.
Tessa eine vorzeige Schülerin, eine die hübsch, talentiert, klug und ein typisches Good Girl ist. Eine die sich an Regeln hält, etwas verklemmt ist und bloß nicht von ihrem „einzig richtigen Weg“ abweichen will. Und Hardin ein tätowierter und gepiercter Bad Guy, der nichts lieber tut als das Gesetz und die Regeln herauszufordern, sich mit dem ein oder anderen Mädchen zu vergnügen, schlimmere Stimmungsschwankungen als eine Schwangere hat und im Grunde genommen ein richtiger Arsch ist und zu dem man normalerweise eine ordentliche Portion Abstand haben sollte.

Die Geschichte

Wie es nun mal das Schicksal so will fühlt sich die ach so kluge (wovon ich oft nicht wirklich was bemerkt habe) und hübsche Tessa von dem ganz ganz bösen Hardin angezogen. Und sie will sich erst natürlich von ihm fernhalten, weil sie weiss, dass er böse ist, dass er ihr nicht gut tut und sie so einen Menschen nicht in ihrem Leben haben will. Doch kann sie ihrem Verlangen nicht wiederstehen, eher gesagt kann sie diesem Bad Guy nicht wiederstehen. Es entstehen ständige Konflikte zwischen den beiden, wo sie sich erst trennen und dann wieder zusammenkommen und nicht zu vergessen die Horde an Sex Szenen in dem Buch. Ein belangloses Treiben.

Mein Fazit

Eine Geschichte voller Klischees, was mich nicht unbedingt stört, doch das ständige streiten nervte mich gewaltig. Sie trennten sich gefühlte 1000 Mal und immer war es unnötiges Drama. Eine ständige Wiederholung, so als hätte man einen Song auf dauerschleife laufen. Ein ständiges Hin und her und das kindische Verhalten der beiden war an einigen Stellen wirklich nicht auszuhalten. Sie treiben es wie die Karnickel und doch verhielten sie sich die beiden wie kleine Kinder. Wobei man oft den drang dazu hatte so wie es meine Mutter machen würde, die beide am Ohr zu packen und in die Ecke zu stellen, damit sie mal über ihre Taten nachdenken.
Man hatte das Gefühl, dass die Geschichte einfach nicht weiter voran ging und das ganze fernab von der Realität spielte. Es kam mir oft vor, dass wenn die Todd keine Lust mehr hatte, warum auch immer – sie ständig eine neue versaute Liebesszene einfügte und sich damit vielleicht erhoffte das Ganze zu retten, was es nur noch schlimmer machte. Deshalb kann man das Ganze nicht wirklich ernst nehmen und das ständige umschwärmen von Hardin war offen gestanden zum kotzen, denn in fast jeder Zeile kam sein Name vor. Man hätte sicherlich nur mit seinem Namen schon allein 200 Seiten füllen können. Zwar wird immer wieder unterstrichen was für ein braves Mädchen Tessa ist, doch sie war wenn nicht sogar genauso versaut wie Hardin. Und das ständige Wiederholen davon wie klug sie doch ist war mehr als nur unnötig, denn oft habe ich davon nicht wirklich viel bei ihr bemerkt. Zudem legten die Charaktere meiner Ansicht nach keine richtige Entwicklung hin. Zwar sah Hardin hin und wieder ein, dass er ein Fehler gemacht hatte, vor allem am Ende als die Wahrheit ans Licht kam, aber eine richtige Entwicklung war bei keinen der beiden da. Vor allem nicht bei Tessa, um die sich doch alles in dem Buch drehte, weil sie schließlich noch Jungfrau war.
Im Großen und Ganzen, eine negative Bewertung. Meiner Meinung nach wirklich schade, denn ich selber schreibe auf Wattpad und habe mir sehnlichst erhofft, dass das Buch wirklich gut wird. Zudem habe für so einen dämlichen Schinken, bei dem nichts anderes außer nur Hardin drin stand und irgendwelche kindischen Streitereien vorkommen zwölf Euro verschwendet. Schade.


Schlussfrage: Gibt es jemanden unter euch, der das Buch auch gelesen hat? Und wenn ja, wie fandet ihr es?

Buch Rezension: Tagebuch eines Vampirs – Im Zwielicht (Band 1) von Lisa J. Smith

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Inhalte:


Tagebuch eines Vampirs, hat mich förmlich in den Bann gezogen als ich es das erste Mal gesehen habe. Und das ist nun auch schon ein paar Jährchen her. Da ich mir jedoch vorgenommen hatte jedes Buch aus meinem Bücherregal zu lesen, kam mir dieses auch unter die Finger. Denn als Vampire Diaries Fan ist dieses Buch ein Muss.

Buch Rezension: Der weite Himmel von Nora Roberts

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Der weite Himmel ist mir durch Zufall in die Hände gefallen und das erste was ich komischerweise Ansprechend fand, war das Cover. Zwar stehe ich nicht wirklich auf dieses ganze Country Zeug, doch irgendetwas hatte es. Als ich mir dann den Klappentext durchgelesen hatte, wusste ich dass dieses Buch vermutlich gut sein wird. Und hier verrate ich dir warum.